| Laufen bei Regen |
| Leichtathletik Magazin - Training |
| Geschrieben von: <a href='/leichtathletik-community/222-teamr/profile'>Teamr</a> |
| Mittwoch, den 20. Juli 2011 um 09:34 Uhr |
![]() Viele Läufer, insbesondere diejenigen, die noch nicht lange die Sportschuhe schnüren, fragen sich, wenn sie durchs Fenster schauen und Regen sehen, ob man bei diesem Wetter überhaupt laufen sollte? Immerhin, so lautet zumindest die landläufige Meinung, sei das Krankheitsrisiko doch gerade bei diesen Witterungsbedingungen sehr hoch. Für manch einen Läufer ist der Regen ein gelungener Vorwand, das ungeliebte Training ausfallen zu lassen. Aber was stimmt denn nun?
Die Angst vor der Krankheit Natürlich wird man leichter krank, wenn man durch den Regen geht, als wenn die Sonne scheint. Man zieht sich eine Erkältung oder sogar eine Grippe zu. Schuld ist die Unterkühlung, die durch die Nässe in der Kleidung und auf der Haut entsteht. Diese Unterkühlung ist aber beim Laufen eigentlich kein Problem. Durch das Training erhitzt sich der eigene Körper – egal ob es regnet oder die Sonne scheint. Wer richtig läuft, der schwitzt. Und Schweiß ist bekanntlich das Kühlungssystem des Körpers, also ein Anzeichen, dass dem Körper eher Schaden durch Überhitzung als durch Unterkühlung droht. Der kritische Moment bricht dann an, wenn das Training endet. Durch das Laufen ist der Körper und damit auch das Immunsystem geschwächt. Und auf einmal attackiert die Kälte dieses geschwächte System, dass nun nicht mehr über den Schutz der Trainingshitze verfügt. Die Gefahr krank zu werden, ist in diesem Moment sehr real. Aber man kann sich davor schützen. Was sollte man beim Lauftraining im Regen tragen? Wer im Regen läuft, sollte sich durch die richtige Bekleidung vor der Unterkühlung, die durch die Feuchtigkeit entsteht, schützen. Dies bedeutet, man sollte Mützen und bei eisigem Regen auch Handschuhe tragen. Trainingsjacke und Hose sollten Beine, Arme und Oberkörper komplett bedecken und aus einem Material gefertigt sein, dass das Wasser abweist. Das ist im Übrigen auch wichtig für die Unversehrtheit der stylischen Handys oder MP3-Player, die viele Läufer benutzen. Was sehr häufig vergessen wird, ist auch das richtige Schuhwerk für diese Witterungsverhältnisse. Normale Sportschuhe sind absichtlich sehr luftig. Was bei einem Training im Trockenen nützt, ist im Nassen jedoch gefährlich, da durch die Belüftung Feuchtigkeit eindringt. Deshalb sollte man auch über Schuhe verfügen, die einen vor der Nässe und damit vor der Unterkühlung schützen können. |

