Auf die richtige Strecke kommt es an
Leichtathletik Magazin - Training
Geschrieben von: <a href='/leichtathletik-community/222-teamr/profile'>Teamr</a>   
Montag, den 18. Juli 2011 um 13:42 Uhr
Viele Menschen verbinden mit Laufen das eintönige Voreinander Setzen der Füße. Doch das beschreibt die Realität nur unvollständig. Natürlich ist nichts so langweilig, wie Tag für Tag monoton das Gleiche zu tun. Das gilt nicht nur auf der Arbeit, sondern auch für das Hobby und böse Zungen behaupten sogar, das gleiche träfe für eine Beziehung zu, sobald man Eheringe ausgetauscht hat. Oder kennt man eine Fußballmannschaft, die immer gegen den gleichen Gegner spielt? Laufen ist da keine Ausnahme.

Wer immer die gleiche Laufstrecke hinter sich bringt, wird irgendwann die Motivation und die Lust am Laufen verlieren. Fast jeder Läufer hat eine Lieblingslaufstrecke und eine festgelegte Laufstrecke bietet bessere Vergleichsmöglichkeiten für die Entwicklung, doch wenn man jeden Baum, jedes Haus und gar jede Schnecke am Wegrand kennt, sollte man auch als Hobbyläufer darüber nachdenken, seine Laufstrecke zu variieren.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Das wichtigste Argument für variierende Laufstrecken ist die Motivation. Verschiedene Laufstrecke bringen Abwechslung ins Trainingsprogramm und sorgen für zusätzliche Trainingseffekte. Das Gehirn wird mit neuen Einflüssen „gefüttert" und muss sich auf ungewohnte Situationen einstellen. Doch nicht nur das steigert die eigene Motivation. Man braucht nur seine gewohnte Laufstrecke verlängern oder verkürzen und kann sich so immer neue Ziele setzen. Länger zu laufen oder auch kürzere Strecken schneller zu laufen, dient als wunderbarer Anreiz um morgens die Laufklamotten überzuziehen.

Vor allem für Hobbyläufer bringt die Abwechslung in der Laufroute aber auch viel Spaß mit sich. Schließlich gibt es auf einer neuen Strecke auch viel Neues zu entdecken. Frischgebaute Häuser, unbekannte Geschäfte und andere kläffende Hunde am Gartenzaun sind hier nur einige der interessanten Anreize. Darüber hinaus kann man so ganz nebenbei seine Nachbarschaft erkunden und seine Umgebung ganz neu entdecken. Am besten sucht man sich zwei bis drei Laufstrecken heraus, die einem zusagen und variiert diese von Lauf zu Lauf. Kehrt man dann nach ein paar Trainingseinheiten auf seine Stammstrecke zurück, gibt es sicherlich auch dort etwas Neues zu entdecken.

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