| Kleine Verletzungen beim Joggen |
| Leichtathletik Magazin - Training |
| Geschrieben von: <a href='/leichtathletik-community/222-teamr/profile'>Teamr</a> |
| Freitag, den 20. Mai 2011 um 15:05 Uhr |
![]() Beim Joggen können und werden gelegentlich kleine Verletzungen auftreten, bei denen man sich selbst helfen kann. Das Lebensalter des Joggers spielt eine große Rolle für die Rückbildung einer Verletzung. Zudem gilt auch beim Joggen: Vorbeugen ist besser als heilen.
Die Blase während des Laufs
Auf einer längeren Laufstrecke bildet sich nicht selten eine Blase. Das Joggen sollte man dann abbrechen. Die Stelle entzündet sich sonst schnell. Beim kommenden Training sind andere Schuhe mit neuen Druckpunkten zu empfehlen. Spezielle Blasenpflaster sind schmutzabweisend, wasserfest und haben ein weiches Gelpolster mit Wirkstoffen, die das Wundsekret absorbieren und die Heilung beschleunigen. Schorfbildung wird damit verhindert. Mit diesen Pflastern kann sogar weitergelaufen werden. Sehr große Blasen werden aufgestochen, die Nadel wird mit Alkohol desinfiziert. Die Blasenhaut wird danach nicht abgezogen, sie wirkt als Infektionsschutz. Beginnt eine Blase zu pochen, hast du wahrscheinlich eine Entzündung. In seltenen Fällen kommt es zu einer Vergiftung. Dann musst du zum Arzt. Spezielle Laufsocken beugen Blasen vor. Faltenwerfende Socken hingegen, begünstigen sie. Fußcreme oder Gelstifte helfen ebenso bei der Vorbeugung. Jedoch nicht vorm Lauf auftragen, sondern gleichmäßig und täglich. Barfußlaufen wird zur Abhärtung empfohlen. Ist jedoch nicht jedermanns Sache. Dehnungen und Zerrungen Diese machen sich sowohl durch stechende Schmerzen als auch durch Blutergüsse und Schwellungen bemerkbar. Einen Bänderriss hörst und fühlst du, das Geräusch ist krachend. Damit muss jeder Mensch zum Arzt. Die relativ häufige Überdehnung ist durch Kühlung und Hochlegen der Beine zu lindern. Das Gelenk benötigt zudem lang andauernde Ruhe. Bei über 40 Jährigen, können Schmerzen im Knie erst nach drei bis vier Jahren völlig verschwinden. Darauf sollte man hoffen und bei sehr leichter Gymnastik und gezielter Be- und Entlastung des Gelenkes dieses beobachten. Tipp: Günstige Handys eignen sich zudem gut beim Laufen mitgeführt zu werden. Fällt ein solches Handy zu Boden, ist es nicht weiter schlimm. Bei einer ernsteren Verletzung haben Sie jedoch immer die Möglichkeit Hilfe zu rufen. Zerrungen und Dehnungen entstehen häufig beim Ausrutschen, Joggen im Schnee (nicht erkannte Schneewehe) oder auf glitschigem Untergrund. Bei heftigeren Zerrungen und Dehnungen helfen auch Eis, sehr kaltes Wasser oder Kompressionsverbände. Zwei Wochen Erholung sind danach jedoch leider unumgänglich. Spätestens ab 35 Jahre sollte man durch tägliche Kniebeugen die Muskulatur um seine Bänder trainieren, auch um Arthrose vorzubeugen. |

