| Kleine Sportverletzungen selbst behandeln |
| Leichtathletik Magazin - Gesundheit |
| Geschrieben von: <a href='/leichtathletik-community/222-teamr/profile'>Teamr</a> |
| Dienstag, den 15. November 2011 um 12:27 Uhr |
![]() Wadenkrämpfe nach dem Training oder kleinere Sportverletzungen wie Prellungen, Quetschungen, Hämatome, Zerrungen und Verstauchungen, welche man sich natürlich auch ohne sportliche Aktivitäten im Alltag zuziehen kann, sind zwar schmerzhaft, können aber vergleichsweise einfach selbst behandelt werden. Zugezogen hat man sich solche Verletzungen leider schnell, man stößt sich, stürzt oder knickt mit dem Fuß um, und schon ist es passiert. Was man selbst tun kann und wann man doch besser einen Arzt aufsuchen sollte, klären die folgenden, einfachen und schnellen Soforthilfe Tipps.
Mit dem Fuß umgeknickt, gestoßen, gequetscht – was nun?
Egal, ob auf einer Treppe, im Winter bei Glätte, bedingt durch ein Hindernis oder einfach durch Unachtsamkeit, mit dem Fuß umknicken passiert schnell und ist schmerzhaft. Sollte dieser unangenehme Umstand eingetreten sein, so sollte man die schmerzende Stelle sofort kühlen, besonders geeignet sind dafür Kühlakkus oder Kühlkompressen. Wichtig ist es nur, die Haut dabei mit einem Handtuch oder ähnlichem zu schützen, damit es nicht zu Irritationen durch die Kälte kommt. Lagert man den Fuß zu der Kühlung auch noch hoch, damit die Durchblutung geringer wird, so lindert man gleichzeitig auch noch das Risiko eines Blutergusses. In den nächsten Tagen sollte die Belastung des betroffenen Fußes natürlich unbedingt reduziert werden und das Training sollte nicht vor dem Abklingen der Symptome fortgesetzt werden. Nach dem Kühlen empfiehlt es sich zudem, einige Tage eine Sportsalbe zu verwenden, die abschwellend, kühlend und schmerzlindernd wirkt. Solche Sportsalben erhält man in der Apotheke, wo man auch optimal beraten werden kann. Bei der Behandlung akuter Sportverletzungen sind wärmende Umschläge aus Verbandsmaterial oder Massagen absolut tabu, da diese die Blutzirkulation fördern und dadurch die Verletzung unter Umständen sogar noch verschlimmern können! Wann sollte man einen Arzt aufsuchen? Ein Arzt oder eine Klinik ist unbedingt aufzusuchen, wenn der Verdacht auf eine Ausrenkung, einen Bänderriss, einen Muskelfaserriss oder einen Bruch besteht. Auch wenn die Schmerzen trotz sofortiger Maßnahmen nicht innerhalb weniger Tage abklingen oder sich gar verschlimmern, sollte zur Vermeidung dauerhafter Schädigungen dringend die Meinung eines Arztes eingeholt werden, der dann gegebenenfalls über eine geeignete Therapie und Behandlung entscheiden kann. |

